Vom Erstgespräch zum Launch: Der Prozess hinter Marken, die Menschen und KI überzeugen
Ein Fragenkatalog, rund 40 Themenfelder, ein Workshop – und am Ende ein Dokument mit Substanz: Das ist unser Marken-Canvas, mit dem wir Unternehmen systematisch durchleuchten. Dieser bewährte Prozess macht auch bei der KI-Sichtbarkeit von Websites den Unterschied.
Jedes Projekt beginnt für uns mit der gleichen Frage: Was macht den Kern des Unternehmens aus, für das wir gerade arbeiten? Die darauf folgende Antwort ist kein Bündel von beliebigen Worthülsen, sondern ein klar strukturierter Prozess – von der ersten Begegnung bis zum Launch.
Und wie sich jetzt zeigt, fördert dieser Prozess auch genau das zutage, wonach KI-Systeme suchen.
Die Arbeit beginnt nicht bei der Umsetzung, sondern bei der Marke!
Unsere gesamte Arbeit richten wir entlang der Markenstrategie aus: Sie bildet den Kern des Unternehmens ab und ist die Ausformulierung davon, wie die Beziehung zu seiner Kundschaft ausgestaltet ist.
Um dieses komplexe Zusammenspiel greifbar zu machen, nutzen wir das Marken-Canvas: eine Methodik, die wir bei MIND mit Fokus auf KMU einsetzen und sich seit über fünf Jahren in unserem Tagesgeschäft bewährt hat.
Das Marken-Canvas gliedert ein Unternehmen in vier Bereiche:
- WER (Herkunft, Motivation und Identität des Unternehmens)
- WEM (die Kundschaft und ihre Bedürfnisse)
- WAS (Angebot und Nutzen des Unternehmens)
- WIE (Gestaltung, Wirkung und Umsetzung)
Zu jedem Bereich gehören mehrere Themenfelder – insgesamt rund 40. Jedes dieser Themenfelder wird so tief und breit recherchiert, wie es die jeweilige Relevanz erfordert. In einem mehrstufigen Prozess arbeiten wir so die Eigenschaften heraus, welche das Unternehmen ausmachen, ihm Relevanz verleihen und seine Glaubwürdigkeit beweisen.
Der Fragenkatalog – ein Blick auf das, was sich bereits bewiesen hat
Neukunden erhalten von uns zunächst einen umfangreichen, individuell zusammengestellten Fragenkatalog. Geordnet nach den vier W-Bereichen des Marken-Canvas und den dazugehörigen Themenfeldern, soll er möglichst viel Substanz aus dem Unternehmen herausholen. Das Ziel: Herausschälen, was die Ursache für den bisherigen Erfolg ist.
Der Blick richtet sich dabei ausschliesslich auf bewiesene Leistungen – und nicht auf Wunschdenken. Kurz gesagt: Die Realität wird abgebildet, nicht eine konstruierte Wunschvorstellung davon. Daher wird der Frageboten optimalerweise von mehreren Personen im Unternehmen individuell beantwortet.
Der Workshop – unterschiedliche Sichtweisen zusammenführen
Auf Basis der eingegangenen Antworten erarbeiten wir eine erste Version des Marken-Canvas. Diese präsentieren wir im Rahmen eines Workshops vor Ort – als Diskussionsgrundlage, nicht als fertiges Ergebnis.
Weil mehrere Personen den Fragenkatalog beantwortet haben, treffen im Workshop bewusst unterschiedliche Sichtweisen und Interpretationen aufeinander. Wir gehen gezielt auf jene Stellen ein, in denen sich das Team uneinig ist. Das ist oft der wertvollste Teil des gesamten Prozesses – gerade auch für Führungskräfte, die ihr eigenes Unternehmen dadurch nochmal anders vor Augen geführt bekommen.
Das Marken-Canvas – das verbindliche Fundament
Im Anschluss an den Workshop vervollständigen wir das Marken-Canvas. Meist entsteht daraus ein 10- bis 15-seitiges Dokument, das festhält, was ein Unternehmen ausmacht, wem es dient, was sein Angebot ist und wie sein Auftritt nach aussen gestaltet ist. Ein Dokument mit Substanz – und ab hier wird es verbindlich.
Das Marken-Canvas ist die Grundlage für sämtliche Inhalte, die in der Folge im Unternehmen entstehen – vom Foto-Shooting über die Website-Konzeption bis zum einzelnen Blog-Artikel. Das gilt unabhängig davon, wer die Inhalte tatsächlich erstellt: Ob von Menschen geschrieben oder mit Unterstützung von KI-Tools verfasst – das Marken-Canvas bildet die Referenz.
So wird verhindert, dass aus einer guten Ausgangslage generischer Slop-Content wird, wie ihn KI-Systeme heute im Übermass produzieren. Denn die wahre Substanz kommt aus dem Unternehmen – und nicht aus einem Prompt.
Ein Prozess, zwei Zielgruppen: Menschen und KI
Was aber hat dieser ganze Prozess jetzt mit KI-Sichtbarkeit zu tun? Die kurze Antwort: Sehr viel!
KI-Systeme suchen das Einzigartige, das Individuelle, das Glaubwürdige – das, was sich nicht kopieren lässt. Erfahrung, Expertise, Autorität und Vertrauenswürdigkeit (das E-E-A-T-Prinzip, das jeder SEO und KI-Sichtbarkeit zugrunde liegt).
Mit unserem markensoziologischen Ansatz spüren wir genau das auf: die Themenfelder, in denen ein Unternehmen seine Einzigartigkeit beweisen kann und die tatsächlich für dessen Erfolg verantwortlich sind.
Das Ergebnis gewinnt doppelt: Kundinnen und Kunden bekommen eine Marke, die glaubwürdig ist, weil sie stimmt. Und Sprachmodelle (LLM) sowie generative Suchsysteme (Stichwort Generative Engine Optimization – GEO) finden genau die belastbaren, einzigartigen Signale, nach denen sie suchen.
Mit dem Marken-Canvas bauen wir also das Fundament – für die Website-Konzeption, für einzelne Landingpages, für jeden Inhalt, der danach entsteht. Das Material dafür liegt nie ausserhalb, sondern immer im Unternehmen selbst; wir schälen es nur heraus.